Osteopathische Behandlungen
Osteopathie: ursachenorientiert, ganzheitlich, individuell und wirksam
Ganzheitliche osteopathische Behandlung
In meiner Behandlung geht es darum, gemeinsam zu verstehen, was hinter deinen Beschwerden steckt. Ich nehme mir Zeit für eine sorgfältige Einschätzung mit gezielten Tests und Gesprächen, die ein klares Bild deiner Situation ermöglichen. Dabei erkläre ich dir jeden Schritt so, dass du gut folgen kannst, denn Verständnis ist der erste Schritt zur Veränderung.
Die Behandlung ist individuell auf dich abgestimmt. Ich arbeite mit Methoden, die sich in der osteopathischen Praxis bewährt haben, und habe dabei immer das Ziel, dich in deinem Prozess bestmöglich zu unterstützen. Du erhältst von mir konkrete Empfehlungen, die dir helfen, auch im Alltag dran zu bleiben und neue Wege zu gehen.
Ich arbeite als selbstständige Osteopathin in zwei Praxen in Tirol. Diese Orte bieten mir die Möglichkeit, dich in einem professionellen Umfeld achtsam, klar und individuell auf deine Situation abgestimmt zu begleiten.
Diese Form der osteopathischen Begleitung passt besonders gut, wenn du
- offen bist, dich mit deinem Körper und deinen Gewohnheiten auseinanderzusetzen
- bereit bist, neue Impulse in deinen Alltag zu bringen
- dir langfristig mehr Leichtigkeit und Lebensqualität wünschst.
Osteopathie versteht den Körper als ein zusammenhängendes System, in dem Struktur, Funktion und Bewegung sich gegenseitig beeinflussen. Wenn dieses Gleichgewicht gestört ist, können Beschwerden entstehen. Durch gezielte osteopathische Techniken werden Spannungen gelöst und die Selbstregulation des Körpers angeregt, was zu mehr Beweglichkeit, Stabilität und nachhaltiger Veränderung führen kann.
Kosten einer osteopathischen Behandlung
- Einzelsitzung (50 Minuten): 110 €
- Hausbesuch: 39 € Pauschale + 0,50 €/km
Wichtig vor deinem Termin zur osteopathischen Behandlung
- Termine sind verbindlich.
- Du kannst bis 24 Stunden vorher kostenfrei absagen. Danach wird der volle Betrag berechnet.
- Bitte komm pünktlich.
- Bei Erkältungssymptomen sag den Termin bitte rechtzeitig ab. Wenn du krank erscheinst, kann die Behandlung nicht stattfinden – das Honorar wird trotzdem fällig.
- Verordnung & Kostenerstattung
Wenn du eine ärztliche Verordnung für Physiotherapie hast, ist meist eine Teilrückerstattung durch deine Krankenkasse möglich (Wahlpraxis).
Hast du eine private Zusatzversicherung, kann gegebenenfalls eine komplette Rückerstattung erfolgen. Bitte erkundige dich vorab bei deiner Versicherung.
Häufig gestellte Fragen zur osteopathischen Behandlung
Muss ich zur osteopathischen Behandlung etwas mitbringen?
Bitte bring zu deiner ersten Behandlung, falls vorhanden, eine ärztliche Verordnung für Physiotherapie sowie relevante Befunde mit.
Wenn möglich, bitte deinen Arzt um eine großzügige Behandlungszeit (z. B. 10 × 60 Minuten).
Keine Sorge: Wir verwenden nur so viele Einheiten, wie tatsächlich nötig sind, es besteht keine Verpflichtung, alle Termine in Anspruch zu nehmen.
Handtuch, Decke und alles Weitere stelle ich dir vor Ort zur Verfügung.
Welche Kleidung soll ich zur osteopathischen Behandlung anziehen?
Es gibt keine feste Kleiderordnung – sie hängt auch ein wenig von deiner Situation ab (vielleicht kommst du direkt von der Arbeit). Wenn du es einrichten kannst, zieh dir gern etwas Bequemes an.
Bequeme und ausreichend bedeckende Unterwäsche ist von Vorteil, damit du dich während der Behandlung wohlfühlst.
Gerade beim Ersttermin möchte ich mir ein ganzheitliches Bild von dir machen. Je nachdem, welche Bereiche behandelt werden, kann es sein, dass du dort teilweise unbedeckt bist.
Muss ich mich für die osteopathische Behandlung ausziehen?
Ja, aber deine Unterwäsche bleibt selbstverständlich an.
Gerade beim Ersttermin möchte ich mir einen möglichst umfassenden und ganzheitlichen Eindruck von dir verschaffen.
Bei weiteren Behandlungen kann es sein, dass nur einzelne Bereiche des Körpers unbekleidet sind, je nachdem, welches Behandlungsgebiet im Fokus steht.
Bitte beachte, dass dies nicht immer direkt mit deinem Beschwerdeort zusammenhängt.
Es kann zum Beispiel vorkommen, dass ich am Becken oder unteren Bauch arbeite, wenn du Beschwerden im Nacken oder an der Halswirbelsäule hast, und umgekehrt.
Ich erkläre dir das immer individuell während der Behandlung, damit du dich sicher und wohl fühlst.
Ausnahme: Bei einzelnen gynäkologischen oder urologischen Behandlungen kann, nach Rücksprache und nur wenn notwendig, eine interne Behandlung erfolgen.
Dafür wird die Unterhose ausgezogen, der Intimbereich bleibt jedoch stets mit einem Handtuch bedeckt.
Sollte ich für die osteopathische Behandlung etwas bestimmtest beachten?
Komme am besten ein paar Minuten vor deinem Termin, damit wir entspannt und pünktlich starten können.
Vermeide es, direkt vor der Behandlung zu essen, idealerweise liegen etwa zwei Stunden dazwischen.
Trage bequeme Kleidung, in der du dich wohlfühlst. Auch die Unterwäsche sollte angenehm sitzen, da du dich während der Behandlung, je nach Behandlungsgebiet, teilweise entkleiden musst oder nahe am Intimbereich gearbeitet wird.
Wenn möglich, lege Schmuck, Uhren und Haarklammern schon vorher ab.
Feste Piercings müssen nicht entfernt werden.
(Hals-)Ketten oder große Ohrringe solltest du hingegen abnehmen.
Wenn du lange Haare hast, binde sie locker hoch, damit der Nacken frei ist, manchmal ist es während der Behandlung aber auch sinnvoller, sie offen zu lassen.
Wenn du Hörgeräte oder Zahnprothesen trägst, kann es sein, dass diese bei einzelnen Behandlungen kurz herausgenommen werden sollten, natürlich nur nach Rücksprache.
Nach der Behandlung, besonders nach Arbeiten am Kopf, kann eine starke Müdigkeit auftreten. Plane dir, wenn möglich, Ruhezeit ein und vermeide anstrengende Tätigkeiten direkt im Anschluss.
Gelegentlich kann es zu einer kurzzeitigen Reaktion oder leichten Verschlimmerung der Beschwerden kommen, das sollte innerhalb eines Tages wieder abklingen.
Sollten die Symptome länger anhalten, melde dich gern bei mir.
In seltenen Fällen kann eine ärztliche Rücksprache sinnvoll sein.
Kann ich meine ärztlichen Befunde oder Bilder zur osteopathischen Behandlung mitbringen?
Wenn du bereits relevante Befunde oder Bildaufnahmen (z. B. MRT, Röntgen, Ultraschall) hast, bringe sie gern mit.
Sie können wichtige Hinweise zu deiner gesundheitlichen Situation geben und sind oft hilfreich für die Einschätzung und Behandlung.
Sollte ich im Verlauf feststellen, dass weitere Befunde oder ein ärztlicher Ausschluss sinnvoll wären, besprechen wir das gemeinsam während der Behandlung.
Wie läuft eine osteopathische Behandlung ab?
Beim Ersttermin nehmen wir uns zunächst Zeit für ein ausführliches Anamnesegespräch. Ich möchte verstehen, welche Beschwerden dich zu mir führen, und stelle Fragen, die mir helfen, ein ganzheitliches Bild zu bekommen und erste Ansätze für die Behandlung zu entwickeln.
Anschließend untersuche ich deinen Körper und führe verschiedene Tests durch – diese gehen meist fließend in die eigentliche Behandlung über.
Zwischendurch werden einzelne relevante Tests wiederholt, um Veränderungen und Reaktionen deines Körpers zu überprüfen.
Zum Abschluss erhältst du eine Rückmeldung darüber, was ich festgestellt habe, und – je nach Befund – eine Einschätzung zum weiteren Verlauf sowie Tipps oder Übungen für den Alltag.
Folgetermine verlaufen ähnlich, allerdings fällt der Wiederbefund meist kürzer aus, sodass wir schneller mit der Behandlung beginnen können.
Jede Behandlung richtet sich individuell nach deinem aktuellen Beschwerdebild, deiner Rückmeldung und der jeweiligen Situation während der Sitzung.
Werden während der osteopathischen Behandlung auch physiotherapeutische Übungen gemacht?
Mein Fokus liegt in der Behandlung auf dem osteopathischen Ansatz, das heißt, ich arbeite überwiegend mit meinen Händen und unterstütze deinen Körper in dem, was du selbst nicht tun kannst.
Einzelne Übungen oder kleine Impulse zur Unterstützung gebe ich dir gerne ergänzend mit.
Diese regelmäßig umzusetzen liegt in deiner eigenen Verantwortung, und da ich davon ausgehe, dass dir deine Gesundheit wichtig ist, kontrolliere ich nicht nach, es sei denn, du bist dir bei der Ausführung unsicher.
Darüber hinaus unterstütze oder ermutige ich dich gern, eine passende Bewegungsform oder einen geeigneten Sport zu finden.
Meine Empfehlungen können auch Ernährung, Entspannung oder andere alltagsnahe Strategien betreffen.
Ein umfangreiches Trainingsprogramm oder gezielte Sportübungen erhältst du am besten bei einem Physiotherapeuten, der sich auf diesen Bereich spezialisiert hat.
Ich bin erkältet oder krank, darf ich trotzdem zur osteopathischen Behandlung kommen?
Ich bitte dich, bei Krankheit verantwortungsvoll und rücksichtsvoll zu handeln und nicht zur Behandlung zu kommen, um mich und andere nicht anzustecken.
Wenn möglich, sage den Termin bitte mindestens 24 Stunden im Voraus ab.
Bei kurzfristigeren Absagen muss ich das volle Honorar berechnen, da der Termin so kurzfristig nicht neu vergeben werden kann.
In akuten oder unvorhersehbaren Fällen kann ich in Einzelfällen eine Ausnahme machen, allerdings nur nach Rücksprache.
Erscheinst du ohne vorherige Absprache krank zur Behandlung, kann diese nicht stattfinden, und das Honorar wird trotzdem fällig.
Bitte hab Verständnis dafür, dass ich selbständig arbeite und keinen festen Lohn erhalte. Ein ungeplanter Ausfall bedeutet daher für mich auch einen wirtschaftlichen Verlust.
Wie viel Zeit sollte ich für eine osteopathische Behandlung einplanen?
Eine Behandlungseinheit dauert in der Regel etwa 50 Minuten.
In dieser Zeit sind sowohl das Anamnesegespräch als auch die Behandlung enthalten.
Plane gern ein paar Minuten zusätzlich ein – zum Ankommen, Nachspüren oder um noch offene Fragen in Ruhe zu besprechen. So bleibt genug Raum, dich ganz auf die Behandlung einzulassen und entspannt wieder in den Alltag zu starten.
Brauche ich eine ärztliche Verordnung, um zur osteopathischen Behandlung zu kommen?
Nein, du brauchst nicht zwingend eine ärztliche Verordnung, um eine physiotherapeutische oder osteopathische Behandlung zu beginnen.
In diesem Fall wird die Behandlung privat in Rechnung gestellt, und eine (anteilige) Rückerstattung durch die Krankenkasse ist nicht möglich.
Eine ärztliche Verordnung ist nur dann erforderlich, wenn du einen Kostenanteil von der Krankenkasse zurückerstattet bekommen möchtest.
Warum soll ich eine ärztliche Verordnung für Physiotherapie mitbringen, wenn ich eine osteopathische Behandlung möchte?
Da mein Grundberuf Physiotherapie ist und in Österreich die Osteopathie eine Weiterbildung für Physiotherapeuten und Ärzte darstellt, ist es sinnvoll, die Behandlungen über eine Physiotherapieverordnung abzurechnen, wenn du eine Rückerstattung von der Krankenkasse möchtest.
Meine Arbeitsweise und mein osteopathisch geprägter Behandlungsansatz ändern sich dadurch nicht.
Die Physiotherapie berechtigt mich, therapeutisch im Gesundheitsbereich tätig zu sein, während die Osteopathie eine Vertiefung, Ergänzung und Erweiterung dieses Wissens und Handelns darstellt.
Grundsätzlich brauchst du für eine osteopathische Behandlung keine Verordnung, sie kann dann aber nicht bei der Krankenkasse eingereicht werden, und eine Rückerstattung ist nicht möglich.
Muss eine ärztliche Vorordnung vollständig abgearbeitet werden?
Grundsätzlich gilt zunächst das, was der Arzt verordnet.
Wenn wir jedoch das Behandlungsziel, zum Beispiel Schmerzfreiheit oder verbesserte Beweglichkeit, früher erreichen, müssen nicht alle Einheiten in Anspruch genommen werden.
Verrechnet wird immer nur das, was tatsächlich durchgeführt wurde.
Sollte es therapeutisch sinnvoll sein, von der verordneten Dauer oder Menge abzuweichen (z. B. 30 oder 45 Minuten statt 60 Minuten), kann dies auf der Rechnung entsprechend begründet werden.
Wenn sich während des Verlaufs zeigt, dass mehr Einheiten notwendig sind, als auf der ursprünglichen Verordnung stehen (z. B. 6 × 60 Minuten oder 10 × 60 Minuten), kann der behandelnde Arzt eine Folgeverordnung ausstellen.
Solange diese vom Arzt bewilligt werden, übernimmt die Krankenkasse weiterhin ihren Anteil.
Sind Ärzte bei der Ausstellung einer Verordnung für Physiotherapie an 6x 30 Minuten gebunden?
Nein, definitiv nicht.
Umfang und Dauer einer Physiotherapieverordnung liegen allein im Ermessen des Arztes oder der Ärztin.
Die ausgestellte Verordnung richtet sich nach fachlicher Einschätzung, medizinischer Notwendigkeit und der individuellen Situation des Patienten, ebenso das Ausstellen von Folgeverordnungen.
Solange die ärztlichen Verordnungen gemeinsam mit der Rechnung bei der Krankenkasse eingereicht werden, übernimmt diese in der Regel auch ihren Anteil.
Kann ich mir auch eine ärztliche Verordnung für Osteopathie ausstellen lassen?
Grundsätzlich kann dir ein Arzt eine Verordnung für Osteopathie ausstellen.
Auch wenn osteopathische Behandlungen derzeit nicht von den Krankenkassen bezahlt werden, gibt es immer mehr Ärzte, die den Nutzen erkennen und ihren Patienten diese Form der Therapie empfehlen.
In der Regel übernehmen die Krankenkassen keine Kosten für osteopathische Behandlungen.
In Einzelfällen kann jedoch, nach vorheriger Rücksprache und Begründung, direkt über die Krankenkasse eine Kostenbeteiligung genehmigt werden.
Da die Osteopathie in Österreich (noch) nicht als eigenständiger medizinischer Beruf gilt, sondern als Weiterbildung für Physiotherapeuten und Ärzte, ist es meist einfacher, eine Physiotherapieverordnung zu erhalten.
Was kostet eine osteopathische Behandlung?
Eine Behandlungseinheit kostet 110 €.
Da ich Wahltherapeutin bin, übernimmt die Krankenversicherung in der Regel nur einen Teil der Kosten. Wenn du eine Zusatzversicherung hast, kann der erstattete Betrag höher ausfallen oder die Kosten sogar vollständig übernommen werden.
Solltest du eine Behandlung benötigen, dir diese aber momentan nicht leisten können, können wir in Ausnahmefällen individuelle Vereinbarungen treffen. Sprich mich in diesem Fall einfach an – wir finden gemeinsam eine Lösung.
Wie bzw. wann wird das Behandlungshonorar in Rechnung gestellt?
In der Regel wird die Rechnung am Ende der Behandlungsreihe gestellt – also dann,
wenn deine Verordnung abgeschlossen ist, kein weiterer Behandlungsbedarf besteht oder wir die Behandlung aus anderen Gründen beenden oder unterbrechen.
Auf Wunsch oder in bestimmten Fällen kann die Abrechnung auch monatlich oder nach einzelnen Terminen erfolgen.
Üblicherweise stelle ich die Rechnung per E-Mail zu – selbstverständlich nur mit deiner Zustimmung.
Deine Verordnung erhältst du im Original, damit du sie bei deiner Krankenkasse einreichen kannst.
Wie hoch ist die Rückzahlung von der Krankenversicherung?
Da ich Wahltherapeutin bin, übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung in der Regel nur einen Teil der Kosten für physiotherapeutische Behandlungen, meist zwischen 40 und 60 € pro Einheit.
Wenn du eine private Zusatzversicherung hast, kann der Erstattungsbetrag höher ausfallen oder die Kosten sogar vollständig übernommen werden.
Am besten erkundigst du dich direkt bei deiner Versicherung, welche Leistungen genau abgedeckt sind.
Was muss ich tun, wenn ich die Rückzahlung von der Krankenversicherung bekommen möchte?
Wichtig: Du benötigst eine ärztliche Verordnung für Physiotherapie.
Nach Absprache stelle ich dir die Rechnung aus. Diese musst du vor der Einreichung bei der Krankenkasse begleichen.
Anschließend sendest du die Verordnung, die Rechnung und den Zahlungsnachweis gemeinsam an deine Krankenkasse.
Der entsprechende Kostenanteil wird dir dann direkt auf dein Konto überwiesen.
Kann ich auch privat zur osteopathischen Behandlung kommen?
Ja, selbstverständlich kannst du auch privat zur osteopathischen Behandlung kommen.
In diesem Fall kannst du die Rechnung nicht bei der Krankenkasse einreichen, und es erfolgt keine (anteilige) Rückerstattung der Kosten.
Wenn du eine private Zusatzversicherung hast, lohnt es sich, dort konkret nachzufragen, ob Osteopathie mit abgedeckt ist.